Gedanken-Gehege
Die Gedanken sind frei, sagt man. Was aber, wenn der Kopf nicht frei ist, um überhaupt einen klaren Gedanken fassen zu können? Wenn die Gedanken darin sich gegenseitig die Freiheit nehmen? Manche Gedankenknäuel sind ganz schön schwer zu entwirren, muss ich feststellen, manche Knoten lassen sich auch gar nicht lösen, aber es ist sehr schwer diese einfach für später auf die Seite zu legen… Und doch braucht man seinen Kopf für alles mögliche, man merkt das erst, wenn er auf einmal nicht mehr einfach so ohne Einschränkungen zur Verfügung steht.
Man muss sich wohl so eine Art Gehege bauen, in die man die schwierigsten Gedanken verbannen kann, damit man sie beherrschen kann und zu einem Zeitpunkt, an dem mehr Freiheit im Kopf herrscht, wieder rausholen kann. Wenn andersherum nämlich die schwierigen Gedanken einen beherrschen, dann wird man selbst im Gehege seines Kopfes eingesperrt. Und wer soll einen da wieder rauslassen?
Das ist also so eine Sache mit der Freiheit der Gedanken
Waldläufer
allein im dunklen wald
habe ich keine furcht
dunkelheit beschützt mich
unsichtbar bin ich auf dem langen weg
sucht mich nicht, ich finde euch
zur rechten zeit
wenn ihr mich mit dem herzen ruft
Falco spricht mir aus der Seele
Ich krieg von dir niemals genug
du bist in jedem Atemzug
alles dreht sich nur um dich
warum ausgerechnet ich
Zähl die Stunden, die Sekunden
doch die Zeit scheint still zu steh’n
hab‘ mich geschunden, gewunden
lass‘ mich geh’n
Was willst Du noch
willst Du meine Tage zählen
warum musst Du mich
mit meiner Sehnsucht quälen
Deine Hölle brennt in mir
Du bist mein Überlebenselixier
ich bin zerrissen
wann kommst Du meine Wunden küssen
Regen und Sonnenschein

…und wenn es noch so sehr regnet und grau ist, beim kleinsten Sonnentrahl überwiegt die Schönheit!
Stopping by Woods on a Snowy Evening
Whose woods these are I think I know.
His house is in the village, though;
He will not see me stopping here
To watch his woods fill up with snow.
My little horse must think it queer
To stop without a farmhouse near
Between the woods and frozen lake
The darkest evening of the year.
He gives his harness bells a shake
To ask if there’s some mistake.
The only other sound’s the sweep
Of easy wind and downy flake.
The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
Robert Frost
Es trifft mich immer wieder…
So, so you think you can tell Heaven from Hell, blue skies from pain.
Can you tell a green field from a cold steel rail? A smile from a veil?
Do you think you can tell?
And did they get you to trade your heroes for ghosts? Hot ashes for trees? Hot air for a cool breeze? Cold comfort for change?
And did you exchange a walk on part in the war for a lead role in a cage?
How I wish, how I wish you were here.
We’re just two lost souls swimming in a fish bowl, year after year,
Running over the same old ground.
What have you found? The same old fears.
Wish you were here.
(Pink Floyd)
denknomade
die gedanken, sie ziehen dahin, oft ohne ziel und finden erstaunliche wege. die gedanken sind frei. gedanken muss man weiterdenken, kann man so manchen gedanken denn überhaupt zu ende denken? oder ist der weg das ziel? wo denkst du hin? die gedanken sind frei. ich kann denken was ich will, keiner weiss, was ich denke. weiss jemand, das ich denke? ich denke, also bin ich. sind die gedanken frei?